Nach rasanter Entwicklung bei der HSG Konstanz: Konstantin Poltrum wechselt im Sommer nach Coburg

Torwart Konstantin Poltrum wird die HSG Konstanz im Sommer zu Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg verlassen. (Foto: Peter Pisa) Torwart Konstantin Poltrum wird die HSG Konstanz im Sommer zu Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg verlassen. (Foto: Peter Pisa)

Nachdem die HSG Konstanz mit Kreisläufer Fabian Wiederstein (22, HBW Balingen-Weilstetten), Torwart Simon Tölke (25) und Rückraumspieler Tim Keupp (23, beide TV Neuhausen/Erms) drei Neuzugänge für die kommende Saison vorstellen konnte, wird die Zeit von Torhüter Konstantin Poltrum am Bodensee im Sommer enden. Der 2015 vom TV Hüttenberg zur HSG gewechselte ehemalige Jugend- und Junioren-Nationaltorwart wird sich nach einer rasanten Entwicklung in den letzten drei Jahren dem ambitionierten Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg anschließen, wo man den alsbaldigen Wiederaufstieg anstrebt. In Konstanz hat er den Schritt vom Talent, das vornehmlich in der Oberliga- bzw. Landesliga-Reserve des TVH zum Einsatz kam, hin zu einem Zweitliga-Toptorwart vollzogen.„In Hüttenberg dritter Torwart mit kaum Spielanteilen in der ersten Mannschaft hat sich Konsti bei uns sehr gut entwickelt“, lobt Andre Melchert seinen 24-Jährigen Schlussmann und sagt: „Dass dann andere Vereine auf ihn aufmerksam werden, ist normal.“ Wenn nun auch die Herausforderung bei einem Verein lockt, der bald wieder in der stärksten Liga der Welt spielen will, so sieht Konstantin Poltrum dies wie der Sportliche Leiter der HSG. „Ich schätze sehr, was ich an der HSG habe. Durch großes Vertrauen und viel Spielzeit bin ich kontanter geworden, habe mehr Selbstvertrauen bekommen und kann dadurch mit Fehlern besser umgehen“, unterstreicht der 1,95 Meter große Schlussmann. Nach einer verletzungsbedingten Schwächephase in der Hinrunde glänzt er nun wieder.Neben dem Aufstieg in die 2. Bundesliga und dem Klassenerhalt in der stärksten zweiten Liga der Welt im vergangenen Jahr machte Poltrum in Konstanz gleich mehrere Schritte nach vorne, sodass er sich nach drei Spielzeiten am Bodensee reif für „eine neue Aufgabe fühlt. Ich möchte nun den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Mich reizen die Ziele, die Coburg hat und die man gemeinsam verfolgen möchte.“ Zweifel daran, dass er bis zum Saisonende noch ein großes Ziel in Konstanz verfolgt, lässt er gar nicht erst aufkommen. Nun, da man sich nach dem Sieg gegen Aue erstmals seit Wochen wieder über dem Strich befunden und zurückgekämpft hat, „wollen wir dort auch unbedingt am Saisonende stehen“, so Poltrum. „Ich werde alles dafür tun, dass wir als Team die Klasse halten. Allein schon“, lacht er, „weil ich nächstes Jahr gerne wieder in Konstanz spielen würde. Ich versuche, fit zu bleiben und dem Team dafür mit meinen Leistungen zu helfen.“Die Chancen für eine zweite große Klassenerhaltsparty stuft er indes ganz gut ein, denn man sei als Mannschaft noch enger zusammengerückt. „Wir haben eine gute Phase und eine gute Entwicklung durchgemacht“, freut sich der gebürtige Friedberger, der seinem Verein dankbar für die Möglichkeiten und Freiheiten in den letzten Jahren ist, in denen er auch sein Studium vorantreiben konnte. Vor allem das Vertrauen von Cheftrainer Daniel Eblen hat ihn stets beflügelt. Ein Zitat des A-Lizenzinhabers wird er ganz besonders in Erinnerung behalten: „Nehmt euch nicht ernster, als ihr seid“, hatte der seinen damals von Sieg zu Sieg eilenden Schützlingen auf den Weg gegeben. Eine Botschaft, die Konstantin Poltrum geprägt hat, wie er verrät: „Das hat mein Denken bestimmt und mich in meiner persönlichen Entwicklung voran gebracht.“ Nicht vergessen wird er zudem den außergewöhnlichen Zusammenhalt in der Mannschaft, in der Form völlig ungewöhnlich auf diesem Niveau, wie er noch herausheben möchte: „Das ist eine besondere Mannschaft, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Wir haben auch abseits des Spielfeldes viel schöne Zeit miteinander verbracht, wie man es nicht oft in diesen hohen Ligen findet.“ Bis Sommer hat der WM-Bronzemedaillengewinner von 2013 noch eine Mission: Viele Siege und der Klassenerhalt in Liga zwei. Dann könnte er sich ruhigen Gewissens der neuen Aufgabe widmen und sich auf ein Wiedersehen in der Schänzlehölle freuen.Weitere Informationen unter:www.hsgkonstanz.deQuelle: PM HSG Konstanz


  
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