Bundesliga-Tormaschine läuft weiter auf Hochtouren: A-Jugend der HSG Konstanz mit nächstem Kantersieg

Immer einen Schritt schneller: Jonas Hadlich und die A-Jugend der HSG Konstanz waren erneut drückend überlegen und feierten den nächsten 35:20-Kantersieg. (Foto: Peter Pisa) Immer einen Schritt schneller: Jonas Hadlich und die A-Jugend der HSG Konstanz waren erneut drückend überlegen und feierten den nächsten 35:20-Kantersieg. (Foto: Peter Pisa)

A-Jugend-Bundesliga: HSG Konstanz – VfL Günzburg 35:20 (18:8)Die A-Jugend der HSG Konstanz marschiert weiter durch die Rückrunde in der Jugend-Bundesliga. Auch im vierten Spiel im neuen Jahr blieb der Zweitliga-Nachwuchs ungeschlagen, holte die Zähler sechs und sieben nach der Spielpause und verteidigte mit nun 20 Punkten Tabellenplatz vier der Jugend-Bundesliga. Erneut fegte dabei ein heftiger Offensivsturm über den Kontrahenten aus Bayern hinweg. Nach dem 35:20 (18:8)-Sieg gegen den VfL Günzburg stehen mittlerweile 556 Tore in nur 17 Partien für die Konstanzer zu Buche – Bestwert in der Jugend-Bundesliga.Und auch gegen Günzburg lief der Offensivmotor der Gelb-Blauen sofort auf Hochtouren und von Beginn im Tempohandball-Turbomodus. Aus einem 3:3 wurde nach sieben weiteren Minuten mit einem 5:0-Lauf fix ein 8:3-Vorsprung (12.). Torschütze des achten Treffers: Schlussmann Moritz Ebert, der an diesem Abend sogar noch ein zweites Mal mit einem weiten Wurf über das ganze Spielfeld erfolgreicher Torschütze war. Damit trugen sich nicht nur alle Feldspieler bis zum Schlusspfiff in die Torschützenliste ein, auch der Beachhandball-Jugendnationaltorwart bewies seine Treffsicherheit aus großer Distanz. Die HSG Konstanz war schon zu diesem frühen Zeitpunkt drückend überlegen, ohne jedoch richtig konsequent zu sein. Denn noch unterliefen auch den Gastgebern einige technische Fehler und im Gefühl der deutlichen Überlegenheit wirkte das Spiel des Tabellenvierten in der Anfangsphase etwas zu verspielt und zu sehr auf den schönen Ball in der Vorwärtsbewegung bedacht. In den letzten Minuten des ersten Durchgangs besann sich Konstanz jedoch noch einmal auf seine Stärken, erhöhte die Schlagzahl und auf den 18:8-Pausenstand.„Pflichtaufgabe für unser Ziel souverän gemeistert“, konnte Trainer Thomas Zilm daher nach Ende einer einseitigen Begegnung notieren. „Wir haben allen Spielern Einsatzzeiten ermöglichen können, dennoch war es natürlich schwer, die Spannung bis zum Schluss hochzuhalten.“ War er mit der Abwehrleistung in den ersten 20 Minuten noch wenig zufrieden, so hatte sich die Deckung der HSG danach spürbar stabilisiert und ermöglichte mit vielen Ballgewinnen das schnelle Umschaltspiel. „Wir waren am Anfang nicht schnell genug auf den Beinen und haben nur reagiert“, mahnte Zilm Nachlässigkeiten an, die jedoch wenig bestraft wurden. Denn insgesamt waren seine Schützlinge wieder zu gut. Wenn sie gefordert wurden, legten sie wieder einen Zahn zu und ließen dem wacker kämpfenden Kontrahenten von der Donau keine Chance.Nach der Pause dasselbe Bild: Konstanz zog schnell auf 13 Tore weg, ließ Günzburg dann wieder auf neun Tore herankommen und startete beim 25:16 einen neuerlichen 6:0-Lauf zum 31:16 ehe schließlich auch bei Abpfiff 15 Treffer Differenz verbucht werden konnten (35:20). Darunter herrliche Tore wie ein Rückraum-Kracher von Rechtsaußen Julian Kirschmann unter die Latte, Felix Fehrenbach schön von außen und Moritz Ebert mit seinem zweiten Treffer über das ganze Spielfeld. Nach einem weiteren starken Auftritt hatte Thomas Zilm gut lachen: „Wenn wir gegen alle Teams, die hinter uns stehen, Punkte holen, kommt keiner vorbei.“ Wobei sogar dem Spitzenreiter, den Rhein-Neckar-Löwen, kürzlich ein Punkt abgeknöpft werden konnte. Dass vermeintliche Pflichtaufgaben in der ausgeglichen Eliteklasse des deutschen Jugendhandballs jedoch alles andere als leicht und selbstverständlich zu lösen sind, zeigen die Ergebnisse der Konkurrenz. Zwar haben sich die HSG-Talente inzwischen drei Punkte Vorsprung auf Platz sieben erarbeitet, doch Thomas Zilm wird nicht müde den Finger zu erheben und warnt: „Es kann ganz schnell in beide Richtungen gehen. Es ist noch gar nichts sicher und wir müssen akribisch weiterarbeiten.“ Die nächste Aufgabe ist dabei eine ganz schwere: Am 25. Februar muss Konstanz beim Tabellendritten Pforzheim antreten. Nur noch einen Punkt liegen die Gold- und Schmuckstädter vor der HSG.HSG Konstanz – VfL Günzburg 35:20 (18:8)HSG Konstanz: Moritz Ebert (2), Sven Koester (Tor); Felix Fehrenbach (2),Patrick Volz (4), Jonas Hadlich (6), Julian Kirschmann (1), Joel Schamberger (1), Joel Mauch (8/2), Julian Küchler (3), Moritz Dierberger (2), Benedikt Hafner (2), Johnny Polis (3), Hannes Schlegel (2).Zuschauer: 160.Weitere Informationen unter:www.hsgkonstanz.deQuelle: PM HSG Konstanz


  
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