Füchse müssen nach Last-Minute-Sieg in Leipzig gegen Lemgo ran und können Rekord einstellen

Nach dem 31:30-Auswärtssieg in Leipzig müssen die Füchse Berlin am Sonntag schon wieder ran. Im Fuchsbau empfangen die ungeschlagenen Berliner den TBV Lemgo (12.30 Uhr/Sky) und können dabei einen Rekord einstellen.
Auch am Tag nach dem Krimi gegen Leipzig stand Bob Hanning noch unter Strom. Der Füchse-Geschäftsführer, der wegen des Sturmtiefs „Xavier“ nicht beim Sieg in Leipzig dabei sein konnte, sagte mit freudiger Stimme: „Das war unglaublich. Wir haben ein ganz großes Spiel beider Mannschaften mit viel Herz und Leidenschaft gesehen. Letztlich haben wir verdient gewonnen. Es ist gut, dass der Freiwurf reingegangen ist. Denn sonst hätte eine Fehlentscheidung unseren Sieg verhindert. Ich habe zu Hause vor dem TV vor Freude wie am Spieß geschrien.“
Was Hanning zum Jubeln veranlasste, war ein völlig verrückter Treffer von Steffen Fäth. Am Kreis wurde Nacho Plaza Jimenez beim Stand von 30:30 gefoult. Die Schiedsrichter pfiffen aber nicht, gaben stattdessen nur Freiwurf. Und diesen warf Steffen Fäth mit einem Kunstwurf ins Tor zum viel umjubelten 31:30-Sieg. Der glückliche Siegtorschütze blickte am Morgen danach zurück: „Die Entscheidung der sonst guten Schiris hat mich kurz geärgert. Aber danach habe ich mich sofort fokussiert und konzentriert. Ich habe echt keine Ahnung, wie der Ball reingehen konnte. Ich habe einfach draufgehalten und dann selbst nicht so recht gesehen, dass der Ball reinflog. Erst als Bjarki auf mich zu rannte, habe auch ich gejubelt.“
Nach dem Sieg in Leipzig müssen die Füchse gleich am Sonntag wieder ran. Mit einem Erfolg gegen den TBV Lemgo könnten die bis dato ungeschlagenen Hauptstadthandballer ihren Startrekord aus dem Jahr 2011 mit sieben Siegen in Serie einstellen. Fäth: „Wir sind ungeschlagen. Das ist natürlich sehr schön. Das soll auch so bleiben. Dieser Sieg lässt uns noch enger zusammenrücken. Ich glaube, dass so ein Erlebnis zusätzliche Kräfte für Sonntag freisetzen kann.“ Und Bob Hanning ergänzt: „Wir hoffen natürlich, dass das Spiel uns für Lemgo einen Push gibt und unsere Jungs daraus noch mehr Selbstbewusstsein ziehen.“
Für das Spiel gegen Lemgo werden die Füchse weiterhin auf Marko Kopljar verzichten. Der Kroate hat weiterhin Adduktorenprobleme.

Quelle: PM Füchse Berlin


  
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